Basler holt Goldmedaille, Innerschweizer gewinnen Silber und Bronze
Talent und Fleiss mit Stipendium belohnt
Am Dienstag und Mittwoch fand im Bildungszentrum der Schweizerischen Metall-Union (SMU) der Nationale Berufswettbewerb für Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker statt. Organisiert wurden diese Berufs-Schweizer-Meisterschaften vom Fachverband Landtechnik der SMU. Die Gewinner heissen Benjamin Wüthrich (Sissach, Gold) David Niederoest (Ibach, Silber) und Andreas Odermatt (Ennetbürgen, Bronze). Sie dürfen sich über ein Stipendium freuen. Mit diesem können sie ihre berufliche Karriere fortsetzen.
Seit den 80er-Jahren findet für die Mechaniker der drei Berufsrichtungen ein Nationaler Berufswettbewerb statt. Inzwischen werden diese Meisterschaften jährlich durchgeführt. 16 junge und talentierte Berufsleute aus der ganzen Schweiz kämpften im Bildungszentrum der SMU in Aarberg um den Sieg. Die Gewinner erhielten bei der Siegerehrung im Restaurant Krone in Aarberg ein Stipendium für ihre Weiterbildung. Sei es um die Meisterprüfung abzulegen oder an einer Fachhochschule zu studieren.
Für die besten Nachwuchshoffnungen der Schweizer Landtechnik waren die Berufs-Meisterschaften eine ideale Plattform zur Demonstration von Höchstleistungen unter dem kritischen Auge des Fachpublikums. Bei den Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker kam es am Nationalen Berufswettbewerb nicht nur auf fachliches Können an. Auch die Selbstkompetenz spielte eine wichtige Rolle.
Drei von vier Jugendlichen absolvieren eine Lehre und stärken somit das erfolgreiche Schweizer duale Bildungssystem. Solche Berufsmeisterschaften sollen deshalb talentierten und motivierten Berufsleuten die Chance geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die SMU konnte die Gebauer Stiftung für den Nationalen Berufswettbewerb als Sponsor gewinnen. Die Stiftung unterstützt und fördert Institutionen, Personen und Projekte im In- und Ausland. Diese müssen unter anderem humanitäre, bildende, soziale oder kulturelle Ziele verfolgen.
Paul Andrist, Schuleiter der SMU, ist mit dem technischen Niveau der 16 Kandidaten sehr zufrieden.„ Vor allem wenn man bedenkt, dass die jungen Berufsleute unter ungewöhnlichen Bedingungen arbeiten mussten.“ Zum einen sei der Wettkampfdruck etwas Neues, zum anderen seien die Kandidaten permanent beobachtet worden. Die nächste Bewährungsprobe steht schon in diesem Jahr auf dem Programm, denn der Sieger kann sich am europäischen Berufs-wettbewerb für Landmaschinenmechaniker in Holland mit Gleichaltrigen messen.
Rangliste:
1. Wüthrich Benjamin, 4450 Sissach
2. Nideroest David, 6438 Ibach
3. Odermatt Andreas, 6373 Ennetbürgen
4. Anliker Reto, 4955 Gondiswil
4. Brauen Stefan, 2543 Lengnau
4. Deplazes Andreas Gieri, 7165 Brigels
4. Gschwend Erich, 9453 Eichberg
4. Haller Adrian, 5244 Birrhard
4. Heller Markus, 8476 Unterstammheim
4. Kaufmann Fritz, 3044 Säriswil
4. Krebs Gaël, 1563 Dompierre
4. Menzi Timon, 3182 Ueberstorf
4. Oberli Michael, 4710 Balsthal
4. Pittet Mickaël, 1418 Vuarrens
4. Schlosser Patrik, 8543 Gundetswil
4. Uetz Simon, 3702 Hondrich
*Die 4. Platzierten sind alphabetisch sortiert und nicht nach Ergebnis.
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