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04-07-17
FutureDays 2017

Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten aufzeigen


 

Die Berner Fachhochschule BFH organisierte zusammen mit Agrotec Suisse, SLMBV, VSCI, AGVS, SVBA und 2Rad Schweiz den Informationsanlass FutureDays in Vauffelin BE. An diesem Anlass – ausgerichtet für Lernende der Radberufe im dritten Ausbildungsjahr – werden Informationen zu den verschiedensten Weiterbildungsmöglichkeiten aus erster Hand angeboten.

Vom 19. bis 23. Juni 2017 öffnete die Abteilung Automobiltechnik der Berner Fachhochschule BFH in Vauffelin BE ihre Tore. Insgesamt rund 1100 Lernende, darunter 315 angehende Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker/innen, besuchten den Anlass mit ihren Lehrkräften. Es war wiederum eine kleine Zunahme um einige Lernende gegenüber dem Vorjahr.

Theorie und Praxis

Das Tagesprogramm umfasste Vorträge, praktische Elemente, wie zum Beispiel Bagger-, Frontlader- oder Schweisssimulatoren, und technische Vorführungen an den sogenannten Tech-Spots. Diese gesamtschweizerische Plattform hat zum Ziel, den Lernenden im dritten Ausbildungsjahr die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten inner- und ausserhalb der Berufsverbände aufzuzeigen. Zudem werden praxisnahe Informationen zu den Themen Antriebstechnik, Sicherheit und neue Technologien in der Fahrzeugtechnik vermittelt. Ebenfalls wird ein Live-Crashtest gezeigt. Die Besucherinnen und Besucher können dabei über den eigenen Garten hinaus in andere Berufswelten schauen und bei einem Wettbewerb einen Preis gewinnen.

Informationen und technische Attraktionen

Auf dem Marktplatz, dem Herzstück der FutureDays, verfügt jeder Veranstaltungspartner über einen Stand von rund 20 Quadratmetern. Hier diskutieren Lehrpersonen, Vertreter der Verbände und Lernende der Berufsgruppen über das Weiterbildungsangebot und über persönliche Erfahrungen. Neben dem Informationsangebot gibt es auch technische Attraktionen zu bestaunen.

Fahrzeugsicherheit eindrucksvoll demonstriert

Die Abteilung Automobiltechnik führt auf dem Testgelände in Vauffelin regelmässig Crashtests mit verschiedenen Fahrzeugen durch. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus den Tests wird die Sicherheit in Fahrzeugen erhöht. Auch die Lernenden konnten an jedem Tag einen Test live mitverfolgen.

Im Anschluss daran führte der Fachverband Agrotec Suisse ein automatisches, GPS gesteuertes Lenksystem mit dem Traktor New Holland T6.150 vor. Dieser wurde von der Firma Studer AG in Lyssach zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Tech-Spot, gesponsert von der Firma KUHN AG in Heimberg, beinhaltete die Vorführung eines Komatsu Baggers HB 215 LC mit Hybrid-System. Den Baumaschinenmechaniker-Lernenden wurden ausserdem die aktuellen Möglichkeiten der Fernwartung vorgeführt. Stefan Linder, Schulungsleiter von KUHN AG Schweiz, führte diese Berufsgruppe in das äusserst Interessante Thema ein.

Säen mit einer beeindruckenden Genauigkeit

Zusammen mit der Firma Landag AG aus Wiler b. Seedorf wurde auch den Landmaschinen- und Motorgerätemechanikern täglich eine berufsspezifische Demonstration geboten. Etwas abseits der Teststrecke demonstrierte Hanspeter Lauper ein zusammenhängendes GPS-System, welches sowohl den Traktor, wie auch die Einzelkornsämaschine vollautomatisch steuert. Die Landag AG arbeitet seit mehreren Jahren mit Direktsaattechnik von John Deere aus Nordamerika. Auf dem Feld konnte eindrücklich gezeigt werden, wie die einzelnen Systeme – Traktor, Sämaschine und GPS-Steuerung – zusammen vernetzt funktionieren und so den Fahrer zu einem grossen Teil entlasten können. Die Teilnehmer konnten anschliessend die auf den Millimeter genau abgelegten Maiskörner im Boden suchen und die Genauigkeit der Maschine selbstständig beurteilen.

Ein gelungener Anlass

Die diesjährigen FutureDays waren ein voller Erfolg. Nicht nur die Lernenden wissen den hohen Informationsgehalt zu schätzen, auch die Lehrerschaft hat nur lobende Worte für den Anlass übrig. Es ist wichtig, diesen Event weiterhin attraktiv zu gestalten, so dass die Lehrerschaft auch in Zukunft an ihrem Berufsschultag eine Exkursion in den Berner Jura unternimmt. Der Fachverband Agrotec Suisse bedankt sich für den Besuch und für die überwältigenden Teilnehmerzahlen unserer Berufsfachschulen!

 
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